Gerd Schuller | Portrait

Gerd Schuller gilt als musikalischer Allrounder.

gerd-schuller-web-1Seine stilistische Vielfalt reicht von Rock, Pop, Fusion, Blues, Jazz, Klassik, Experimental und Free bis hin zur Volksmusik.

Dabei findet er bei seinen Kompositionen stets seine „eigene Stimme“.

Die Erfolgsgeschichte beginnt mit vier Jahren als er beschloss Musiker zu werden. Mit fünf versuchte er sich am Akkordeon, mit sieben komponierte er seine ersten Melodien, welche, wie er selbst sagt, eine Mischung aus Mozart, Udo Jürgens und den Beatles waren.

Im Alter von 8 Jahren blies er auf der Trompete ,und mit 12 entdeckte er seine große Liebe zum Klavier, das schließlich sein Instrument werden sollte.

Musikalisch inspiriert wurde er von den alten Bluesmusikern wie Memphis Slim, Howlin Wolf, Muddy Waters,John Lee Hooker, wie auch von Jimi Hendrix, den Cream,den Rolling Stones, und vorallem vom neuen Sound eines Joe Zawinul und Miles Davis.

In der Gymnasialzeit spielte er als 15jähriger öfters in seiner Heimatstadt Villach in der St. Nikolai Kirche, in der eine Hammondorgel stand , sogenannte Jazzmessen.  Nach der Matura am Villacher Gymnasium übersiedelte er nach Graz, um an der Grazer Universität für Musik und darstellende Kunst bei Harald Neuwirth an der Jazzabteilung sein Klavierstudium zu beginnen.

gerd-schuller-web-3Um neben seinem Stipendium noch Geld dazu zu verdienen, spielte er bei Wilfried´s damals neugegründeten Band „Crazy-Baby-Band“ am Fender Rhodes Piano. Da machte er sich in der Grazer Musikszene rasch einen Namen. So holten ihn auch STS, Boris Bukowski und Carl Peyer in ihre Studios.

Darauf folgten unzählige Werbejingles für „Hornig Kaffee“, „Kastner&Öhler“, „Milde Sorte“, die „Lila Milka-Kuh“, „Cosy-Toilettenpapier“, „Schärdinger“, „Milkinis“, dann seine erste Filmmusik für die Doku über „Teschner-der Puppenspieler“.

Danach gings weiter mit Signations für das ORF Magazin „Report“ und „Radio Steiermark“; preisgekrönte Videos für das Land Tirol, Wien und Kärnten, 85 Folgen der internationalen TV-Erfolgsserie „Kommissar Rex“; 155 Folgen „Schloßhotel Orth“ sowie 13 Folgen „Country Kids aus der Steiermark“, 6 Folgen „Soko Kitzbühel“, Fernsehfilmen  wie „Mörderische Abfahrt“, „ Der Feuerteufel“, der  „Erzherzog Johann Doku“, sowie dem Kinofilm „Tödlicher Umweg“.

In der jüngeren Zeit widmete er sich mehr und mehr der Theatermusik. So entstand 2010 das erfolgreiche in der Burgarena Finkenstein uraufgeführte Räubermusical „Simon Kramer-Ein begnadeter Bandit“, welches am 7.,8 und 9., Juli 2016 neuinszeniert und im Villacher Congresscenter wiederaufgeführt wurde.

2012 war er mit dem Stück „The Dream of getting a Job“ mit dem Hopetheater, bestehend aus Schauspielern aus den Slums Nairobis, in Europa auf Tournee. Danach folgte die Vertonung der Bühnenversion von Fellinis Film „ La Strada-Das Lied der Strasse“ im Alten Theater in Stuttgart, und Ende 2012  die Musik zu Taboris Theaterstück „Die Goldbergvariationen“ im Volkstheater Wien.

Das sind nur einige Streiflichter aus der Arbeit Gerd Schullers.

Neben all diesen Aufträgen findet er noch Zeit, um an der Grazer Universität für Musik und darstellende Kunst zukünftige Musiklehrer in den Fächern Keyboard, Poparrangement und Filmmusik auszubilden.Einige Filmmusiken wurden bereits mit den Filmmusikorchester (FMO) der Kunstuni Graz (KUG) umgesetzt.

Weiters kümmert er sich auch um seine vier eigenen Bands: Die Soulband „The Soulmonks,die Gruppe „Schuller & Söhne feat. Lidia Kofler“ mit seinen Söhnen Gunther und Gerald, sowie die neuen Formationen „KeyTrio“ und „Father´n´Sons“ mit Wilfried Scheutz.

Er ist Kulturpreisträger der Stadt Villach 2006, sowie Träger des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark 2008.

top